Das Gesicht hinter der Koordinationsstelle des Vereins «zäme in Suhr»
Suhr | 06.02.2025
Thimea Mollet | Wie Sie vielleicht schon gehört haben, entsteht in Suhr etwas Neues: Am 10. März 2025 wird der Verein «zäme in Suhr» gegründet. Dieser Verein hat zum Ziel, eine sorgende Gemeinschaft in Suhr aufzubauen und unter anderem die Nachbarschaftshilfe in Suhr zu stärken.
Eine Sorgende Gemeinschaft beschreibt ein Netzwerk, in dem sich Menschen gegenseitig unterstützen und Verantwortung füreinander übernehmen. Dies geschieht freiwillig und oft informell, durch kleine Hilfeleistungen im Alltag, gemeinsame Aktivitäten oder Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und die Lebensqualität aller Beteiligten zu verbessern.
Um dieses Ziel in Suhr zu erreichen, wird der Verein «zäme in Suhr» gegründet. Zentral für den Aufbau der Sorgenden Gemeinschaft ist jedoch eine gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Verein und engagierten Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Gemeinde unter- stützt das Vorhaben durch die Schaffung einer Koordinationsstelle, die bei der Fachstelle Alter angesiedelt ist.
Aufgaben der Koordinationsstelle
Die Koordinationsstelle sorgt für Überblick, Koordination und Vermittlung von Unterstützungsangeboten. Konkret bedeutet dies, dass Anfragen aus der Bevölkerung entgegengenommen und an geeignete Anbieter oder Freiwillige weitergeleitet werden. Sie ist persönlich vor Ort, per E-Mail oder Telefon erreichbar und prüft, ob und wie ein Einsatz über den Verein möglich ist. Doch wer ist das Gesicht hinter dieser Koordinationsstelle?
Das Gesicht hinter der Koordinationsstelle
Da es oft einfacher ist, jemanden zu kontaktieren, wenn man ein Gesicht dazu hat, möchte ich mich kurz vorstellen. Mein Name ist Thimea Mollet und ich bin die Leiterin der Fachstelle Alter und das Gesicht hinter der neuen Koordinationsstelle.
Ich bin in Suhr aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach meiner Ausbildung zur Sozialarbeiterin und Berufserfahrung, unter anderem in der Nachbarschaftshilfe, durfte ich vor einem Jahr die Leitung der Fachstelle Alter in Suhr übernehmen. Es ist mir ein grosses An- liegen, die Lebensqualität der Menschen in Suhr zu verbessern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Dabei liegen mir die Bedürfnisse und Anliegen der älteren Bevölkerung besonders am Herzen.
Ich bin überzeugt, dass die Gemeinde Suhr mit der Gründung des Vereins «zäme in Suhr» einen entscheidenden Schritt in Richtung Sorgende Gemeinschaft macht. Ich wünsche mir, dass mit dem neuen Verein ein Stein ins Rollen kommt, der die Suhrerinnen und Suhrer dazu anregt, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die Menschen im Quartier einzusetzen.
Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Verein «zäme in Suhr» und bin gespannt, wie sich diese sorgende Gemeinschaft in den nächsten Jahren entwickeln wird.