„zäme in Suhr“ hilft – Folge 2, Mai 2025

Suhr | 28.07.2025

Diese kurzen Geschichten sollen aufzeigen, wie der Verein nach seiner Gründung im März Hilfeleistungen durch seine Mitglieder erbringen kann.

Benny Allemann | Herr und Frau Schmidli wohnen schon seit einigen Jahren in einer Überbauung in Suhr. Sie sind nach einem langen Arbeitsleben beide pensioniert und geniessen die Zeit mit Ausfahrten in ihrem Auto oder zu Fuss beim Wandern.

Kontakte zu andern Suhrer:innen haben sie nicht. Während ihrem Arbeitsleben nahmen sie sich keine Zeit für gesellschaftliche Aktivitäten oder waren zu müde, um Hobbies nachzugehen. Sie haben keine Kinder, und die Bewohner:innen in den umliegenden Häusern kennen sie nicht.

Auf einer Wanderung stürzt Herr Schmidli unglücklich, verknackst sich den Fuss und weist noch weitere Verletzungen auf. Sie können nicht mehr mit dem Auto nach Hause fahren. Frau Schmidli hat ihren Führerschein abgegeben, da sie sich der zunehmend dichten Verkehrssituation nicht mehr gewachsen fühlte. Mit dem öffentlichen Verkehr gelangen sie nach Hause. Herr Schmidli ist für die nächsten Wochen jedoch fahruntauglich.

Nun sind sie wohl zuhause, aber das Auto steht noch im Berneroberland. Wer kann es holen?

Über «zäme in Suhr» findet sich ein älteres Ehepaar aus einem benachbarten Block, welches das Auto bei einem Ausflug holt und zurückbringt. Das Schöne dabei: es entwickelt sich eine neue Bekanntschaft im Quartier.

Nach Herrn Schmidlis Genesung sind sie fortan auch häufig zu viert auf Wanderwegen anzutreffen.

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