«zäme in Suhr» hilft – neue Folge

Suhr | 04.03.2025

Diese kurzen Geschichten sollen aufzeigen, wie der Verein nach seiner Gründung im März Hilfeleistungen durch seine Mitglieder erbringen kann.

Benny Allemann | Herr und Frau Steiner sind vor einigen Jahren aus Zürich nach Suhr gezogen, um dem Grossstadtchaos zu entfliehen. Sie legten sich einen Hund, Luko, zu und machten viele gemeinsame Spaziergänge.

Vor zwei Jahren verstarb Herr Steiner und seine Frau unternahm die Spaziergänge mit ihrem Luko allein.

Nun muss sie kurzfristig ins Spital und weiss nicht, wohin mit Luko. Das Tierheim hat keinen Platz und der liebe Vierbeiner ist schon zu alt, um ihn in eine neue Familie zu platzieren. Zum Glück gibt es die Koordinationsstelle des Vereins «zäme in Suhr», die aus dem umfangreichen Mitgliederbestand einen Hundefreund aus der Nähe findet. Dieser kümmert sich während des Spitalaufenthalts um Luko und geht täglich mit ihm spazieren. Das Schöne: auch als Frau Steiner wieder zu Hause ist, begleitet die helfende Person sie und Luko ab und zu auf den Spaziergängen.

Peter Dietiker | Annemarie lebt seit vielen Jahrzehnten im schönen Einfamilienhaus am Dorfrand. Bereits seit fünf Jahren wohnt sie allein und kommt ganz gut zurecht.

Zunehmend macht ihr jedoch der wöchentliche Grosseinkauf Mühe. Der Weg zum Zentrum wird weiter und die Tasche schwerer. Eine Fahrgelegenheit wäre schön. Sie will eine Lösung finden und sucht Rat bei der Koordinationsstelle.

Dort wird Sie informiert, dass es die «MiA» gibt. Dieser Verein «Mobil im Alter» erbringt solche Dienstleitungen zu sehr günstigen Kosten. Fahrtenbestellungen können bis zwei Arbeitstage im Voraus gemacht werden.

Annemarie hat davon nichts gewusst und ist froh, diese detaillierte Auskunft erhalten zu haben. Sie nimmt Kontakt auf mit der angegebenen Telefonnummer und vereinbart einen Termin. Der Fahrer kommt pünktlich, fährt sie zum Einkaufsgeschäft im Dorf, wartet bis zu einer Stunde und fährt sie wieder zurück.

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